
Zeit
2 Min.
Level
Einfach
Glas
Coupe
Eis
Crushed Ice (im Shaker)
Geschmacksprofil & Sensorik
Port Wine Flip
Der Port Wine Flip gehört zu den Flips – einer der ältesten Drink-Kategorien überhaupt und heute eine der am seltensten bestellten. Zu Unrecht, denn er ist ein bemerkenswert samtiger Drink.
Was ein Flip ist
Ein Flip in der heutigen Definition besteht aus einer Spirituose oder einem Wein, einem ganzen Ei und Zucker, kräftig geschüttelt und mit frisch geriebener Muskatnuss serviert. Das ganze Ei ist das entscheidende Merkmal: Es unterscheidet den Flip vom Sour (nur Eiweiß) und vom Fizz.
Ursprünglich war ein Flip etwas anderes – ein heißes Getränk auf Bierbasis, das mit einem glühenden Eisen aus dem Kamin aufgeschäumt wurde. Das Aufwallen beim Eintauchen soll dem Drink den Namen gegeben haben. Im Lauf des 19. Jahrhunderts verschwanden Bier und Hitze aus dem Rezept, und übrig blieb die kalte, geschüttelte Form, die wir heute kennen. Flips sind in den klassischen Barbüchern des 19. Jahrhunderts dokumentiert, unter anderem bei Jerry Thomas – die genaue Datierung speziell der Portwein-Variante kann ich dir aber nicht belastbar nennen.
Die Zutaten
- Portwein (ca. 6 cl) – Ruby oder Tawny
- 1 ganzes Ei, frisch
- Zuckersirup (ca. 1–1,5 cl), je nach Süße des Ports
- optional: ein Barlöffel Brandy für etwas mehr Wucht
- Muskatnuss, frisch gerieben
Manche Rezepte verzichten beim süßen Ruby ganz auf zusätzlichen Zucker. Beim trockeneren Tawny lohnt der Sirup meist.
Die Zubereitung
Alle flüssigen Zutaten und das Ei zunächst ohne Eis kräftig schütteln – der sogenannte Dry Shake. Ohne Eis emulgiert das Ei besser, weil die Mischung nicht sofort abkühlt. Danach Eis zugeben und ein zweites Mal schütteln, diesmal kurz und hart, bis der Shaker außen beschlägt.
Doppelt abseihen in ein kleines gekühltes Weinglas oder eine Coupe. Zum Schluss frisch geriebene Muskatnuss über die Schaumkrone – gemahlene Muskatnuss aus dem Streuer ist hier ein deutlich schwächerer Ersatz.
Charakter
Das Ei gibt dem Drink eine dichte, cremige Textur, fast wie ein flüssiges Dessert, ohne dass Sahne im Spiel wäre. Der Portwein bringt dunkle Beeren-, Dörrobst- und Nussnoten mit; die Muskatnuss greift diese Würzigkeit auf und hebt sie. Insgesamt ein warmer, runder, eher schwerer Drink – klassisch als Digestif oder als Cocktail für kalte Abende.
Trotz Ei und Cremigkeit ist er relativ leicht im Alkohol: Portwein liegt üblicherweise bei etwa 19–20 % vol., und im Glas landet er verdünnt.
Zum rohen Ei
Da das Ei ungegart bleibt, gilt das Übliche: möglichst frische Eier verwenden, kühl lagern und den Drink zügig servieren. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann pasteurisierte Eier verwenden – die Schaumbildung ist dabei etwas schwächer, funktioniert aber. Für Schwangere, Kleinkinder, ältere und immungeschwächte Menschen werden rohe Eier generell nicht empfohlen.
Varianten
Das Prinzip funktioniert mit fast jeder Basis: Brandy Flip, Rum Flip, Sherry Flip oder Whisky Flip sind ebenso klassisch. Der Portwein-Flip gilt vielen als die zugänglichste Version, weil die Süße und Fülle des Ports mit dem Ei besonders gut harmonieren.
Zutatenliste
Zubereitungsschritte
Alle Zutaten (außer Muskatnuss) mit Eis schütteln und in ein Whiskey-Sourglas abseihen. Muskatnuss darüber streuen und servieren.
"Spare niemals am Eis — mehr Eis bedeutet weniger Schmelzwasser und ein länger kaltes Getränk."
Port Wine Flip
Der Port Wine Flip gehört zu den Flips – einer der ältesten Drink-Kategorien überhaupt und heute eine der am seltensten bestellten. Zu Unrecht, denn er ist ein bemerkenswert samtiger Drink.
Was ein Flip ist
Ein Flip in der heutigen Definition besteht aus einer Spirituose oder einem Wein, einem ganzen Ei und Zucker, kräftig geschüttelt und mit frisch geriebener Muskatnuss serviert. Das ganze Ei ist das entscheidende Merkmal: Es unterscheidet den Flip vom Sour (nur Eiweiß) und vom Fizz.
Ursprünglich war ein Flip etwas anderes – ein heißes Getränk auf Bierbasis, das mit einem glühenden Eisen aus dem Kamin aufgeschäumt wurde. Das Aufwallen beim Eintauchen soll dem Drink den Namen gegeben haben. Im Lauf des 19. Jahrhunderts verschwanden Bier und Hitze aus dem Rezept, und übrig blieb die kalte, geschüttelte Form, die wir heute kennen. Flips sind in den klassischen Barbüchern des 19. Jahrhunderts dokumentiert, unter anderem bei Jerry Thomas – die genaue Datierung speziell der Portwein-Variante kann ich dir aber nicht belastbar nennen.
Die Zutaten
- Portwein (ca. 6 cl) – Ruby oder Tawny
- 1 ganzes Ei, frisch
- Zuckersirup (ca. 1–1,5 cl), je nach Süße des Ports
- optional: ein Barlöffel Brandy für etwas mehr Wucht
- Muskatnuss, frisch gerieben
Manche Rezepte verzichten beim süßen Ruby ganz auf zusätzlichen Zucker. Beim trockeneren Tawny lohnt der Sirup meist.
Die Zubereitung
Alle flüssigen Zutaten und das Ei zunächst ohne Eis kräftig schütteln – der sogenannte Dry Shake. Ohne Eis emulgiert das Ei besser, weil die Mischung nicht sofort abkühlt. Danach Eis zugeben und ein zweites Mal schütteln, diesmal kurz und hart, bis der Shaker außen beschlägt.
Doppelt abseihen in ein kleines gekühltes Weinglas oder eine Coupe. Zum Schluss frisch geriebene Muskatnuss über die Schaumkrone – gemahlene Muskatnuss aus dem Streuer ist hier ein deutlich schwächerer Ersatz.
Charakter
Das Ei gibt dem Drink eine dichte, cremige Textur, fast wie ein flüssiges Dessert, ohne dass Sahne im Spiel wäre. Der Portwein bringt dunkle Beeren-, Dörrobst- und Nussnoten mit; die Muskatnuss greift diese Würzigkeit auf und hebt sie. Insgesamt ein warmer, runder, eher schwerer Drink – klassisch als Digestif oder als Cocktail für kalte Abende.
Trotz Ei und Cremigkeit ist er relativ leicht im Alkohol: Portwein liegt üblicherweise bei etwa 19–20 % vol., und im Glas landet er verdünnt.
Zum rohen Ei
Da das Ei ungegart bleibt, gilt das Übliche: möglichst frische Eier verwenden, kühl lagern und den Drink zügig servieren. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann pasteurisierte Eier verwenden – die Schaumbildung ist dabei etwas schwächer, funktioniert aber. Für Schwangere, Kleinkinder, ältere und immungeschwächte Menschen werden rohe Eier generell nicht empfohlen.
Varianten
Das Prinzip funktioniert mit fast jeder Basis: Brandy Flip, Rum Flip, Sherry Flip oder Whisky Flip sind ebenso klassisch. Der Portwein-Flip gilt vielen als die zugänglichste Version, weil die Süße und Fülle des Ports mit dem Ei besonders gut harmonieren.
Häufige Fragen
Wie schmeckt ein Port Wine Flip?
Der Port Wine Flip hat einen ausgewogenen Geschmack.
Wie stark ist ein Port Wine Flip?
Nein, der Port Wine Flip ist eher leicht und hat einen moderaten bis niedrigen Alkoholgehalt.
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