
Zeit
2 Min.
Level
Einfach
Glas
Hurricane
Eis
Crushed Ice
Geschmacksprofil & Sensorik
Owen's Grandmother's Revenge
Das ist der bisher dünnste Eintrag deiner Liste – und der einzige, bei dem ich zur Rezeptur überhaupt nur eine einzige Quelle gefunden habe. Zu Herkunft, Erfinder oder Entstehungszeit gibt es nichts. Kein Owen, keine Großmutter, keine Geschichte. Der Name gehört zu einer ganzen Familie von „Revenge"-Einträgen in derselben Datenbank – daneben stehen Barney's Revenge, Maya's Revenge, Satan's Revenge, Cornholio's Revenge und weitere. Das sind Nutzereinsendungen aus den frühen 2000er-Jahren, keine Barkreationen.
Das Rezept
Laut der Quelle:
- 12 oz. Whisky (ca. 355 ml)
- 12 oz. Bier (ca. 355 ml)
- 12 oz. gefrorenes Zitronenlimonaden-Konzentrat (ca. 355 ml)
- Crushed Ice
Zubereitung: Alle Zutaten in den Mixer geben und mixen.
Erstens: Die Portionsangabe ist falsch. Die Quelle führt das Rezept als „Servings: 1". Das kann nicht stimmen – 355 ml Whisky sind gut zwölf Standarddrinks. Rechnet man Whisky (40 %) und Bier (5 %) zusammen, liegt der Ansatz vor der Eiszugabe bei rund 15 % vol auf gut einen Liter Flüssigkeit. Das ist eine Bowle für eine Runde, kein Glas. Wenn du das Rezept irgendwo übernimmst, solltest du diese Angabe korrigieren, nicht abschreiben.
Zweitens: Die Hauptzutat ist in Deutschland nicht erhältlich. „Frozen lemonade concentrate" ist ein US-Tiefkühlprodukt – ein eingefrorenes Zitronenlimonaden-Konzentrat, das man mit Wasser aufgießt. Ein direktes deutsches Äquivalent gibt es nicht. Am nächsten käme selbst angesetzter Zitronensirup, wobei sich dann das Verhältnis von Süße und Säure verschiebt und die Frost-Textur fehlt, die das Rezept eigentlich anstrebt.
Drittens: Es ist kein Cocktail, sondern ein Slush. Whisky, Bier und gefrorenes Konzentrat im Mixer – das gehört in die amerikanische Tradition der „Whiskey Slush"-Partygetränke, nicht in die Barkultur. Bartechnisch gibt es hier nichts zu besprechen: kein Verhältnis, keine Balance, keine Technik.
Zubereitungsschritte
Zutaten im Mixer vermengen.
"Spare niemals am Eis — mehr Eis bedeutet weniger Schmelzwasser und ein länger kaltes Getränk."
Owen's Grandmother's Revenge
Das ist der bisher dünnste Eintrag deiner Liste – und der einzige, bei dem ich zur Rezeptur überhaupt nur eine einzige Quelle gefunden habe. Zu Herkunft, Erfinder oder Entstehungszeit gibt es nichts. Kein Owen, keine Großmutter, keine Geschichte. Der Name gehört zu einer ganzen Familie von „Revenge"-Einträgen in derselben Datenbank – daneben stehen Barney's Revenge, Maya's Revenge, Satan's Revenge, Cornholio's Revenge und weitere. Das sind Nutzereinsendungen aus den frühen 2000er-Jahren, keine Barkreationen.
Das Rezept
Laut der Quelle:
- 12 oz. Whisky (ca. 355 ml)
- 12 oz. Bier (ca. 355 ml)
- 12 oz. gefrorenes Zitronenlimonaden-Konzentrat (ca. 355 ml)
- Crushed Ice
Zubereitung: Alle Zutaten in den Mixer geben und mixen.
Erstens: Die Portionsangabe ist falsch. Die Quelle führt das Rezept als „Servings: 1". Das kann nicht stimmen – 355 ml Whisky sind gut zwölf Standarddrinks. Rechnet man Whisky (40 %) und Bier (5 %) zusammen, liegt der Ansatz vor der Eiszugabe bei rund 15 % vol auf gut einen Liter Flüssigkeit. Das ist eine Bowle für eine Runde, kein Glas. Wenn du das Rezept irgendwo übernimmst, solltest du diese Angabe korrigieren, nicht abschreiben.
Zweitens: Die Hauptzutat ist in Deutschland nicht erhältlich. „Frozen lemonade concentrate" ist ein US-Tiefkühlprodukt – ein eingefrorenes Zitronenlimonaden-Konzentrat, das man mit Wasser aufgießt. Ein direktes deutsches Äquivalent gibt es nicht. Am nächsten käme selbst angesetzter Zitronensirup, wobei sich dann das Verhältnis von Süße und Säure verschiebt und die Frost-Textur fehlt, die das Rezept eigentlich anstrebt.
Drittens: Es ist kein Cocktail, sondern ein Slush. Whisky, Bier und gefrorenes Konzentrat im Mixer – das gehört in die amerikanische Tradition der „Whiskey Slush"-Partygetränke, nicht in die Barkultur. Bartechnisch gibt es hier nichts zu besprechen: kein Verhältnis, keine Balance, keine Technik.
Häufige Fragen
Wie schmeckt ein Owen's Grandmother's Revenge?
Der Owen's Grandmother's Revenge schmeckt kräftig im Geschmack.
Wie stark ist ein Owen's Grandmother's Revenge?
Ja, der Owen's Grandmother's Revenge ist ein eher starker Cocktail mit höherem Alkoholgehalt. Genießen Sie ihn verantwortungsvoll.
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Orange Rosemary Collins
Orange Rosemary CollinsEin moderner Drink ohne dokumentierte Herkunft – aber anders als bei den Zufallsfunden der letzten Einträge ist er handwerklich sinnvoll gebaut und folgt einem klaren, alten Bauprinzip. Er ist eine Variation des Tom Collins.Die Collins-FamilieDer Tom Collins ist einer der ältesten Longdrink-Klassiker: Gin, Zitronensaft, Zuckersirup, mit Soda aufgefüllt, im hohen Glas über Eis. Die Collins-Formel ist im Grunde ein Sour, verlängert mit Kohlensäure – und sie ist so robust, dass sie sich beliebig abwandeln lässt. Genau das passiert hier: Der Orange Rosemary Collins ersetzt einen Teil der Zitrone durch Orangensaft und den neutralen Zuckersirup durch Rosmarinsirup.Die ZutatenÜber alle gefundenen Quellen hinweg besteht der Drink aus:Gin (London Dry)frischer Orangensaftfrischer ZitronensaftRosmarinsirupSoda zum AuffüllenRosmarinzweig und Orangenzeste als GarniturZu den Mengen muss ich ehrlich sein: Eine verbindliche Spezifikation habe ich nicht gefunden. Die Quellen – darunter eine Rezeptseite eines großen Spirituosenkonzerns – beschreiben durchgängig nur den Ablauf, nicht die Zentiliter. Andere Treffer waren automatisch generierte Rezeptseiten mit inhaltsleeren Anweisungen wie „Spirituosen ins Glas geben und zu gleichen Teilen mit den Mixern auffüllen", was bei diesem Drink schlicht falsch ist.Wenn du eine Spezifikation brauchst, würde ich sie nach Collins-Logik ansetzen:5 cl Gin3 cl Orangensaft2 cl Zitronensaft2 cl RosmarinsirupSoda zum AuffüllenDas ist meine Ableitung aus dem Collins-Grundgerüst, nicht die überlieferte Rezeptur – das solltest du im Text kenntlich machen, falls du es übernimmst.Die ZubereitungGin, Orangensaft, Zitronensaft und Rosmarinsirup mit Eis in den Shaker, kräftig durchschütteln, bis er außen beschlägt, und in ein gekühltes, mit frischem Eis gefülltes Collins-Glas abseihen. Mit Soda auffüllen und einmal vorsichtig von unten nach oben durchrühren, damit sich der Drink verbindet, ohne die Kohlensäure zu vertreiben. Garnitur: ein Rosmarinzweig und eine Orangenzeste. Beides gehört zum Drink, nicht zur Deko – Rosmarin wirkt fast ausschließlich über den Geruch, und die Zeste liefert die Orangenöle, die im Saft nicht enthalten sind. Wer den Rosmarinzweig vorher kurz zwischen den Handflächen anklatscht, setzt die Öle frei. Rosmarinsirup selbst machenDie einzige Zutat, die man nicht kaufen kann. Eine konkrete Anleitung aus den Quellen: 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Wasser und 3–4 Rosmarinzweige in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Anschließend ziehen lassen und abseihen. Praktischer Hinweis: Rosmarin gibt sein Aroma schnell und dann zunehmend harzig ab. Zehn bis fünfzehn Minuten Ziehzeit nach dem Abkühlen reichen meist; wer die Zweige über Nacht drin lässt, bekommt einen Sirup, der eher an Nadelbaum als an Kraut erinnert. Im Kühlschrank hält er etwa zwei Wochen.CharakterZitrusbetont und spritzig mit einer krautig-harzigen Note darunter. Der Orangensaft bringt Süße und Rundheit, die Zitrone die Schärfe, der Rosmarin verhindert, dass das Ganze zu einem simplen Fruchtdrink wird. Ein London Dry mit deutlicher Wacholdernote harmoniert gut mit dem Rosmarin – beide sind nadelig-harzig und verstärken sich gegenseitig.Am Ende ein Aperitif-Longdrink, unkompliziert und alltagstauglich. Kein Klassiker, aber – anders als vieles andere auf deiner Liste – ein Drink, der sauber konstruiert ist und funktioniert.

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